
Hochspannungs-Freileitungen sorgen für den Transport und die Verteilung des in Kraftwerken produzierten Stromes zu den Verbrauchern. Bezüglich der Bodenabstände gibt es gesetzlich vorgegebene Grenzwerte, die unter keinen Umständen verletzt werden dürfen. Die täglichen elektrischen und mechanischen Belastungen der Seile beeinflussen allerdings den Durchhang der Seile, wodurch die Bodenabstände starken Schwankungen unterliegen. Daher wurden spezielle Freileitungs-Überwachungssysteme entwickelt, die den Netzbetreibern jederzeit Kenntnis über den aktuellen Zustand einer Freileitung verschaffen. Das CAT-1 Monitoring-System der Firma Nexans ist das am weitesten verbreitete System. Seit seiner Entwicklung vor über 20 Jahren wurden weltweit über 350 Systeme bei über 100 Netzbetreibern installiert. Die direkt an den Seilen gemessenen Daten wurden zunächst ausschließlich per Richtfunk zur Leitstelle des Netzbetreibers übermittelt. Für Gebiete, in denen das Mobilfunknetz zuverlässig verfügbar ist, erweist sich die GPRS-Kommunikation jedoch als flexibler und einfacher zu handhaben als der Richtfunk mit seiner begrenzten Reichweite. Daher wurde 2007 die INSIDE-M2M GmbH mit der Entwicklung der GPRS-basierten Datenübertragung für das Cat-1 Monitoring-System beauftragt.
Systembeschreibung: Artikel im Magazin produce, Ausgabe 7, 2009

“Die von INSIDE M2M entwickelte GPRS basierte Kommunikationssoftware ist komfortabel, flexibel und robust. Für den Betrieb von Hochspannungsfreileitungen ist Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung und hier hat sich die neue Software in der Praxis bestens bewährt."
Gerhard Biedenbach
Technical Sales Manager Europe
Nexans Deutschland GmbH
Link: NEXANS Cat-1 Überwachungssystem