M2M Kompetenztag 2007

"Machine-to-Machine - Grundlagen, Technik und erfolgreiche Umsetzung von Fernwirkungsszenarien"

Die INSIDE M2M GmbH und die MC Technologies GmbH hatten am 21. Februar 2007 zum ersten "M2M-Kompetenztag" geladen. Im Produktionstechnischen Zentrum Hannover fanden sich 62 Teilnehmer aus ganz Deutschland zum Thema "Machine-to-Machine - Grundlagen, Technik und erfolgreiche Umsetzung von Fernwirkungsszenarien" ein.

Der Fokus der Veranstaltung lag auf der mobilen Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Geräten und hier wiederum in praxisorientierten Aufgabenstellungen. So wurde an Hand des Projektes "Mobiles weltweites Maschinen-Management bei Konica Minolta" die erfolgreiche Umsetzung einer M2M-Anwendung präsentiert. Hierbei wurde neben den technischen Fragestellungen und Lösungswegen vor allem gezeigt, wie Konica Minolta durch dieses Projekt das Fehlermanagement Ihrer Multifunktionalen Produkte und dadurch die Kunden­betreuung erheblich verbessern konnte.

GPRS in Kombination mit GPS-Anwendungen

Mit besonderem Interesse verfolgten die Teilnehmer die Ausführungen zu den Möglichkeiten bei der Verschmelzung von GPRS- und GPS-Anwendungen. Vorgestellt wurden die Module XT65/XT75 der MC Technologies GmbH, die dem Anwender in Verbindung mit der Software INSIDE M2M®TRACK & FIND zahlreiche Möglichkeiten für die Vernetzung von mobilen Maschinen, Geräten und Anlagen bieten.

GPRS bei internationalen Projekten

Hierbei erwies sich u.a. ein Thema als Dauerbrenner in der Diskussion: Nach wie vor stellt sich bei internationalen M2M-Projekten die Struktur der Mobilfunkanbieter als nachteilig dar. Selbst die großen, weltweit aufgestellten Mobilfunk-Carrier bieten, abgesehen von Roaming-Lösungen, die enorme Kosten verursachen, weder einen international gültigen Datentarif an, noch einen länderübergreifenden, einheitlichen Zugang zu ihren Datennetzen. Die INSIDE M2M stellte in diesem Kontext die Lösung INSIDE M2M®GateSolution vor, bei der der Anwender nicht auf einen spezifischen Mobilfunkanbieter angewiesen ist - sondern beliebeig viele verschiedene Anbieter nutzen kann. Selbst unterschiedliche Mobilfunktechnologien können integriert werden – so werden bei einem aktuellen Projekt nicht nur GPRS, sondern auch EDGE und zukünftig UMTS sowie HSDPA eingesetzt. Das versetzt den Anwender in die Lage, das jeweils beste Angebot zu nutzen und landesspezifische Besonderheiten zu berücksichtigen.